Entspannt loslassen

Entspannt loslassen - eine gute Umschreibung für die Säuberung unseres Körpers. Damit wir dabei gelassen bleiben, ist es wichtig, unseren Körper regelmäßig beim Erleichtern zu unterstützen. Bildlich gesprochen: „Den Mülleimer leeren, damit wieder Platz für Neues ist."

Unserem Organismus werden viele Schadstoffe zugemutet. Abgase und Feinstaub verunreinigen die Luft, in Gemüse und Obst können Rückstände von Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln zu finden sein. Lebens- und Reinigungsmittel sowie Kosmetika enthalten Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Farbstoffe und viele weitere Zusätze. Zudem haben wir oft viel Stress, ernähren uns ungesund, konsumieren Alkohol oder Zigaretten und bewegen uns zu wenig. Auch Schimmelpilzgifte, Chemikalien in Textilien (Kleidung, Teppiche) oder Medikamente müssen vom Körper ausgeschieden werden.

Unser Körper besitzt ein ausgeklügeltes System, um Gifte loszuwerden. In unserem Körper findet die Ausleitung schädlicher Stoffe vor allem über die Leber und Niere statt, aber auch Galle, Darm, Haut, Lunge und Lymphsystem sind beteiligt. Die Leber spielt dabei die zentrale Rolle. Sie baut schädliche Stoffwechselprodukte oder von außen zugeführten Schadstoffen ab, wandelt sie in ungiftige Stoffe um, macht sie wasserlöslich und führt sie der Ausscheidung über die Harnröhre oder den Darm zu.

Wir können viel dazu beitragen, dass unser Körper diese Aufgabe erfolgreich meistert. 

Beginnen möchten wir ganz innen und zwar beim Darm. Er ist mitsamt seinen unzähligen Nervenzellen und Neuronen sowie unglaublich vielen Bakterien, Keimen und  Hormonrezeptoren eines der Zentren unseres Daseins.

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass mehr Informationen vom Darmhirn zum Kopfhirn fließen als umgekehrt:

https://www.geo.de/wissen/13364-rtkl-neurologie-wie-der-bauch-den-kopf-bestimmt

https://www.darmflora-ratgeber.de/bauchhirn.html

Unser Darm – Zentrum unserer Gesundheit und verkanntes Organ

Die Darmflora hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Denn die Bakterien, die darin wohnen, sind unsere engsten Verbündeten. Damit sie verlässlich ihre Funktion erfüllen, müssen wir sie bei Laune halten, indem wir sie gut ernähren.

Sind nicht genug gute Bakterien, also die passenden „Helferchen“, im Darm angesiedelt, bemerken wir das an unserem schwachen Immunsystem. Die folgenden Symptome können uns darauf hinweisen, dass unsere Darmflora gestört ist:

Blähungen
Verstopfung
Durchfall
Völlegefühl
Sodbrennen
Magenkrämpfe
Gewichtszunahme
Leistungsverlust
mentale Erschöpfung
Vergiftungserscheinung
extreme Winde

Der Darm – unser zweites Gehirn

Wir können auf das Bauchgefühl hören, Wut oder doch Schmetterlinge im Bauch haben und manchmal schlägt uns etwas auf den Magen. Wer kennt diese Redewendungen nicht? Tatsächlich ist mittlerweile bewiesen, dass diese Ausdrücke mehr als nur Floskeln sind.

Mehr als 100 Millionen Nervenzellen sind im Darm zu finden. Diese zweite Gehirn ist dem Kopfhirn ebenbürtig und leistet jeden Tag erstaunliche Arbeit.

In alternativen Heilverfahren wird der Körper immer ganzheitlich betrachtet. Eine gesunde Darmflora unterstützt und stimuliert das Abwehrsystem im Darm und im ganzen Körper. Die Darmflora steuert auch den Abbau der Fettzellen, die Kalorienverbrennung, und hemmt den Fettaufbau.

Außerdem spielen Psyche und Darmgesundheit ein wechselwirksames Spiel. Stress kann sich negativ auf die Darmflora auswirken und eine gestörte Darmflora kann wiederum Ängste und Depressionen hervorrufen. Dies alles wird in der naturheilkundlichen Therapie berücksichtigt.

Die Botschaften, die der Darm an das Gehirn sendet, sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie unser Verhalten wesentlich beeinflussen, ja auf gewisse Weise manipulieren Bakterien unsere Essgewohnheiten.

Sie können unsere Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel steuern und befehlen unserem Gehirn, was wir essen sollen. Füttern wir vorwiegend die schädlichen Bakterien, indem wir schnellen Zucker, wie leichte Kohlenhydrate, zu viel Fleisch, süße Getränke, zu viel Alkohol uvm. zu uns nehmen, dann sind sie diejenigen, die unser Essverhalten beeinflussen. Ein Teufelskreis.

Füttern wir aber andererseits die guten Bakterien mit Gemüse, frischen Kräutern, Obst der Saison und Ähnlichem, dann bekommen diese die Oberhand und helfen uns im Denken und Tun.

Unzertrennlich: Hormone und Darm

  • Der Darm ist das größte „endokrine“ Organ. (Herstellung von Säften wie Galle, Speichel, Magensäfte, aber auch Hormone: Gastrin, Histamin, Noradrenalin etc.)
  • Menschen mit einem kranken Darm haben oft psychische Probleme wie beispielsweise Depressionen.
  • Bei hormoneller Dysbalance kann es zur Besiedelung des Darms, aber auch des Intimbereichs, mit unerwünschten Bakterien kommen.

Viele andere Unpässlichkeiten wie Verstopfung, Blähungen etc. können mit einer angegriffenen Darmflora zusammenhängen.

Daher empfehlen wir die Pflege der Darmflora in jede Aufbaumaßnahme mit einzubeziehen.

Der Darm und die Hormone

Hormonsystem und Darmfunktion beeinflussen sich wechselseitig.

Einige Hormone werden im Darm produziert wie z.B. die Glückshormone Serotonin und Dopamin, sowie das Schlafhormon Melatonin.

Forschungsergebnisse zeigen, dass das Darmmilieu an der Regulierung des Östrogenspiegels beteiligt ist und damit auch Einfluss auf das Risiko einer hormonell bedingten Erkrankung hat.

80% meiner Patienten fehlt eine gesunde Darmbesiedelung. In meiner Praxis ist ProColon unverzichtbar. Ich setze es als Basisbehandlung ein, aber auch unterstützend zum Immunaufbau und erreiche dadurch extreme Verbesserungen.
Margot S.-D.
Heilpraktikerin

Basenbad

Tauchen Sie ein in ein basisches Vollbad und „entladen“ Sie Ihre inneren Spannungen.

Das im Mutterleib wachsende Leben macht uns die natürliche, sanfte Körperpflege vor. Diese sollte so basisch sein, wie das Fruchtwasser der werdenden Mutter, welches idealerweise einen basischen ph-Wert von 8-8,5 hat.

Neben Darm, Nieren und Lunge beteiligt sich auch die Haut an der wichtigen Aufgabe der Reinigung des Körpers.

Über die Schweißdrüsen werden Säuren und Körperschlacken ausgeschieden. Aus diesem Grund wird die Haut auch als  „3. Niere“ bezeichnet.

Basische Anwendungen können die Hautfunktionen unterstützen. Die Ablagerungen auf der Haut werden neutralisiert und die Haut wird gründlich gereinigt. Außerdem entsteht ein sogenannter osmotischer Druck zwischen den Körperflüssigkeiten und dem basischen Badewasser, wodurch die Ausscheidungsfunktion der Haut unterstützt wird. Ein Basenbad ist eine ganz besondere Erfahrung. Die Anspannung lässt nach, die Seele kann baumeln, und die Haut fühlt sich danach besonders geschmeidig und weich an. Sie ist nicht nur gereinigt, sondern auch ihre natürliche Talgproduktion wird stimuliert, sodass man das Gefühl hat, auf jegliche Körperlotion verzichten zu können.