Was wir unserer Haut geben, ist mehr als eine Frage der Schönheit
„Anti-Aging gibt es nicht.“
Dieser Satz des Dermatologen Prof. Dr. Volker Steinkraus bringt einen interessanten Gedanken auf den Punkt: Wir können das Älterwerden nicht aufhalten. Stattdessen spricht er von „Slow Aging“ – davon, Gesundheit, Vitalität und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
Schöne Haut muss deshalb vielleicht gar nicht bedeuten, möglichst lange jung auszusehen.
Schöne Haut darf gesund, vital und gepflegt aussehen – in jedem Lebensalter.
Und dafür lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses faszinierende Organ.
Die Haut – unser größtes Sinnesorgan
Unsere Haut ist weit mehr als eine schützende Hülle. Sie begleitet uns durch unser gesamtes Leben und steht ständig mit unserer Umwelt in Verbindung.
Steinkraus beschreibt die Haut als ein großes „Touchpad“: Eine Empfangsebene, die über unzählige Rezeptoren Berührung, Druck, Vibration, Temperatur, Schmerz und Wohlbefinden wahrnimmt.
Doch die Kommunikation funktioniert nicht nur von außen nach innen.
Auch unser Inneres kann sich über die Haut zeigen. Stress, Schlafmangel, Ernährung, psychisches Wohlbefinden und andere Faktoren beeinflussen, wie unsere Haut aussieht und sich anfühlt.
Die Haut steht also in ständigem Austausch mit uns und unserer Umwelt.
Das macht sie zu einem ganz besonderen Organ – und zu einem, um das es sich zu kümmern lohnt.

Die Haut kann viel – aber sie braucht nicht immer mehr
Interessanterweise plädiert Steinkraus bei der Hautpflege gerade nicht für möglichst viele Produkte und möglichst viele Wirkstoffe.
Im Gegenteil: Mehr ist nicht automatisch besser.
Unsere Haut besitzt ihre eigenen Schutz- und Regenerationsmechanismen. Zu häufiges Reinigen oder eine Überversorgung mit Pflegeprodukten kann ihre natürliche Barriere sogar unnötig belasten. Steinkraus empfiehlt deshalb, der Haut nicht ständig etwas aufzuzwingen, sondern sie gezielt und passend zu unterstützen.
Das verändert auch den Blick auf gute Hautpflege.
Es geht nicht darum, morgens zehn Produkte aufzutragen und abends zehn weitere.
Es geht darum, die richtigen Dinge auszuwählen.
Und damit kommen wir zu einer Frage, die uns besonders wichtig ist:
Was möchten wir unserer Haut anvertrauen?
Unsere Haut kommt jeden Tag mit dem in Berührung, was wir auf sie auftragen. Creme, Lotion, Reinigung und Sonnenschutz gehören für viele von uns ganz selbstverständlich zur täglichen Routine.
Dabei ist die Haut zwar eine hervorragende Barriere, aber keine vollkommen undurchlässige Mauer. Je nach Stoff und Formulierung können Inhaltsstoffe in die Haut eindringen. Deshalb ist die dermale Aufnahme auch Bestandteil der Sicherheitsbewertung kosmetischer Inhaltsstoffe.
Für uns ist das ein guter Grund, bei der Auswahl unserer Pflege genauer hinzusehen.
Denn wenn wir unserer Haut etwas geben, warum sollte es nicht möglichst hochwertig und natürlich sein?

Die Kraft der Natur für unsere Haut
Die Natur bietet eine beeindruckende Vielfalt an Rohstoffen, die sich seit Jahrhunderten in der Hautpflege bewährt haben.
Pflanzliche Öle enthalten beispielsweise unterschiedliche Fettsäuren, Vitamine und weitere natürliche Pflanzenstoffe. Je nach Öl können sie die Haut mit Lipiden versorgen, ihre Barriere unterstützen und dazu beitragen, sie geschmeidig zu halten.
Jojoba, Argan, Olive, Granatapfel, Moringa, Holunder, Soja, Kokos oder Sheabutter – jede Pflanze bringt ihre eigene Zusammensetzung und damit ihre eigenen Eigenschaften mit.
Genau diese Vielfalt ist es, die natürliche Hautpflege für uns so wertvoll macht.
Wir setzen deshalb auf pflanzliche Öle, natürliche Extrakte, Aloe Vera, pflanzliches Glycerin, Vitamin E und weitere ausgewählte Rohstoffe natürlichen Ursprungs.
Nicht möglichst viel.
Sondern gezielt ausgewählt.
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