Der Darm – mehr als „nur“ Verdauung

Unser Darm ist ein unglaublich komplexes Wunderwerk, denn er sorgt nicht nur dafür, dass die Nährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen, an die richtigen Stellen im Körper gelangen, sondern ist auch für ca. 80 % unserer körpereigenen Immunreaktionen verantwortlich

Unser Darm ist mit anderen Organsystemen verbunden.  Bei der Erforschung der Verbindung zwischen Darm und dem Gehirn wurden Hinweise darauf gefunden, dass der Darm bedeutende Auswirkungen auf unsere Gedanken und Psyche hat.

Der Begriff „Probiotika“ leitet sich vom Griechischen „pro bios“ ab, und das bedeutet „für das Leben“. Der begriffliche Gegensatz ist übrigens „Antibiotika“, also „gegen das Leben“             

Probiotika sind spezifische Bakterien, die in ausreichender Menge lebend in den Darm gelangen und sich hierbei positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken. Die Bakterien in unserem Mikrokulturen-Präparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Finden sie dann geeignete Nahrungsquellen– was im Darm der Fall ist – gedeihen die Bakterien.

Stellen Sie sich unseren Darm wie eine bunte Blumenwiese vor

Unser Darm ist ein unglaublich komplexes Wunderwerk, denn er sorgt nicht nur dafür, dass die Nährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen, an die richtigen Stellen im Körper gelangen, sondern ist auch für ca. 80 % unserer körpereigenen Immunreaktionen verantwortlich

Unser Darm ist mit anderen Organsystemen verbunden.  Bei der Erforschung der Verbindung zwischen Darm und dem Gehirn wurden Hinweise darauf gefunden, dass der Darm bedeutende Auswirkungen auf unsere Gedanken und Psyche hat.

Der Begriff „Probiotika“ leitet sich vom Griechischen „pro bios“ ab, und das bedeutet „für das Leben“. Der begriffliche Gegensatz ist übrigens „Antibiotika“, also „gegen das Leben“             

Probiotika sind spezifische Bakterien, die in ausreichender Menge lebend in den Darm gelangen und sich hierbei positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken. Die Bakterien in unserem Mikrokulturen-Präparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Finden sie dann geeignete Nahrungsquellen– was im Darm der Fall ist – gedeihen die Bakterien.

Wirkung von Probiotika

In ausreichender Menge tragen Probiotika zu einer stabilen Darmflora und einer gesunden Darmschleimhaut bei und unterstützen das körpereigene Immunsystem.

Des Weiteren können probiotische Bakterienstämme auch die Ansiedlung von pathogenen Erregern (Bakterien und Pilze) im Darm unterdrücken, da sie um Anheftungsstellen an der Darmschleimhaut konkurrieren.

Darüber hinaus besitzen Probiotika auch die Eigenschaft, bestimmte Giftstoffe zu neutralisieren.

Durch die positiven Eigenschaften der Probiotika können zum Beispiel Allergien oder Milchzuckerunverträglichkeit, aber auch Nebenwirkungen von Antibiotika, Chemotherapie oder Strahlentherapie günstig beeinflusst werden.

Die wichtigsten 6 Bakterienstämme:

Lactobacillus rhamnosus

kann die Barrierefunktion des Darms verbessern und die Entstehung von Immunantworten unterstützen. Somit kann der Milchsäurebakterienstamm einen Schutz gegen Viren und unerwünschten Bakterien im Darm darstellen und durch eine beschleunigte immunologische Antwort zukünftige Infektionen schneller abwehren.

Lactobacillus acidophilus

Dieser Bakterienstamm besitzt eine anti-mikrobielle Wirkung. So binden sich diese Milchsäurebakterien an menschliche Darmzellen und hemmen die Zellanheftung und das Eindringen entero-virulenter Bakterien. Außerdem sollen sie das Auftreten von Durchfall und Giftstoffe im Blut reduzieren.

Lactobacillus casei

wird aufgrund des positiven Effekts auch zur Herstellung von Probiotika verwendet. Da Laktobazillen im Zuge ihrer Stoffwechselaktivität antibakterielle Stoffe bilden, weisen sie eine antagonistische Wirkung auf andere Bakterien aus. Auf diese Weise tragen sie zur gesunden Regulierung der Darmflora bei.

Bifidobacterium animalis

kann die Vitalität und Vielfalt der natürlichen Bakterienflora im Verdauungssystem unterstützen. So wird das Gleichgewicht zwischen den nützlichen und krankheitserregenden Keimen gestärkt und Disbalancen vorgebeugt.

Lactobacillus plantarum

In einer placebokontrollierten Studie konnte bei der Einnahme von Lactobacillus plantarum in Verbindung mit dem Bakterienstamm Bifidobacterium animalis oder Bifidobacterium breve eine signifikante Verbesserung der Konsistenz des Stuhlgangs und der Leichtigkeit der Darmentleerung festgestellt werden.

Bifidobacterium breve

Die Bifidobakterien breve fördern eine optimale Darmpermeabilität – also die Durchlässigkeit von Bakterien in und aus der Darmschleimhaut. Insbesondere bei der Behandlung von Erkrankungen wie dem Leaky Gut Syndrom oder dem IBS (Irritable Bowel Syndrome), erweist sich die Zufuhr von diesem Bakterienstamm als effektiv.

Weitere Helfer und Nahrungsgrundlage für
das gesunde Mikrobiom

Chlorella-Algen

sind nicht nur eine ausgezeichnete Eiweißquelle, sondern regen die Darmtätigkeit an und sorgen für einen regelmäßigen Stuhlgang. So geben sie diesen erwachten guten Bakterien mit dem vorhandenen Eiweiß eine wichtige Lebensgrundlage und zudem gelangen deren Ballaststoffe unverdaut in den Darm und gehen mit krankmachenden Substanzen wie Toxine eine untrennbare Verbindung ein, so dass Schwermetalle und Umweltgifte schließlich gemeinsam über den Stuhl ausgeschieden werden können

Spirulina

zählt mit einem Proteingehalt von bis zu 70 Prozent zu den besonders eiweißreichen Lebensmitteln und enthält (wie Chlorella) eine große Menge an Chlorophyll. Das Blattgrün hilft bei Eisen- und Magnesiummangel, was gut für Muskeln und Nerven ist und für die körperliche Vitalisierung sorgt. Da Spirulina außergewöhnlich hohe Mengen L-Tryptophan enthält (einer Aminosäure, die die Neurotransmitter Melatonin und Serotonin produziert) gilt die Alge als ein hervorragendes Mittel zur Stimmungsaufhellung, und zur Nervenberuhigung. Auch bei der Behandlung von Heuschnupfen, Hautallergien und anderen Allergieformen darf der Darm nicht vergessen werden.

Calciumpantothenat

(Vitamin B5) ist beteiligt am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten, Aminosäuren und an der Synthese von Cholesterin, das für die Bildung von Steroidhormonen gebraucht wird.

L-Ascorbinsäure

(Vitamin C) ist in der Lage, die DNA vor oxidativen Schäden zu bewahren. Seine Antioxidantien kommen der zellulären und humoralen Immunabwehr zugute.

Inulin (Oligofructose)

Nochmal eingehend auf die blühende Wiese mit den vielfältigen Blumen und Kräutern, benötigt die Flora und Fauna ausreichend Dünger. Auch unsere Darmflora gedeiht am besten mit gutem Dünger und Nährstoffen. Lieblingsfutter der guten Bakterien ist u.a. Inulin. Damit gedeihen die „guten“ Darmbakterien.

80% meiner Patienten fehlt eine gesunde Darmbesiedelung. In meiner Praxis ist ProColon unverzichtbar. Ich setze es als Basisbehandlung ein, aber auch unterstützend zum Immunaufbau und erreiche dadurch extreme Verbesserungen.

Margot S.-D., Heilpraktikerin