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Unsere Darmbakterien…

… so gut erforscht wie der Mars. Derzeit arbeiten weltweit Experten daran, die unzähligen Kleinstlebewesen in unserem Darm zu erforschen. Früher nicht beachtet, da sie angeblich „nur den Abfall raus schaffen“,

sehen Wissenschaftler heute einen Zusammenhang zwischen Darmflora, Gewicht und sogar den Stresshormonen. Gut beraten wären wir, wenn wir wenigstens ungefähr wüssten, welcher Gattung unsere „Untermieter“ angehören.

Kann eine „gute“ Zusammensetzung unserer Darmflora das Dickwerden verhindern? Können wir durch gute Darmbakterien Stress besser bewältigen?

In verschiedenen klinischen Studien hat man an Mäusen durch probiotische Bakterien große Erfolge in diesem Bereich erzielt. Essverhalten und emotionales Verhalten änderten sich durch eine veränderte Darmflora deutlich zum Positiven.

Dr. Carlo Maley, ein kalifornischer Forscher, fand heraus, dass die Mikroben im Darm nicht nur auf unser Hormon-, Nerven- und Immunsystem einwirken, sondern auch unsere Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel steuern.

Glücklicherweise sind wir der Diktatur der Darmkeime nicht hilflos ausgesetzt, sondern können eine neue „Partei“ gründen. Die Partei der guten Keime! Sobald wir andere/bessere Lebens-Mittel und Ergänzungen zu uns nehmen, verändert sich relativ schnell die Keimpopulation in Dünn- und Dickdarm. Plötzlich nehmen die Keime zu, die uns Appetit auf Gemüse und Obst machen. Sie verdrängen die „Dickmach-Keime“ und machen ihnen das Leben schwer. Ach ja, nicht nur schlechte Ernährung ist entscheidend für unsere Darmflora, sondern auch der Stresspegel! Stress verändert ebenfalls die Zusammensetzung und Stabilität unserer Darmflora, denn das Stresshormon Cortisol schwächt unsere Mitbewohner. Dadurch werden Signale ins Gehirn gesendet, die nun noch mehr Stress hervorrufen.

Was tun die meisten Menschen bei zu viel Stress?

Sie verfallen in Hektik und ernähren sich – sicher nicht von Möhren und Äpfeln, – sondern beruhigen ihre Nerven mit Schoko, Pizza und Konsorten. Somit werden die guten Darmbakterien wieder verdrängt und die Dickmach-Keime bekommen wieder die Überhand…

Darmbakterien sind wichtig für:

  • die Energiegewinnung aus der Nahrung
  • produzieren viele wichtige Vitamine, z.B. Vitamin K und B-Vitamine
  • beeinflussen unser Gefühlsleben und unsere Gedanken
  • verstoffwechseln Umweltgifte und Medikamente durch Enzyme (Entgiftung)
  • versorgen die Darmzellen, damit diese nicht verhungern/schlapp machen.

 

Schaffen Sie ein Wohlfühlklima in Ihrem Darm mit guten, freundlichen Darmbakterien und Präbiotika:

Lactobacillus Romnosus z.B. macht angeblich mutig! (Studien an Mäusen)

Lactobacillus Acidophilus: Sehr widerstandsfähig und bietet Schutz vor Krankheitserregern. Auch in der weiblichen Scheide sorgen die Stoffwechselprodukte Milchsäure und Wasserstoffperoxid (H2O2) dafür, dass sich gefährliche Keime dort nicht ansiedeln können.

Lactobacillus Casei: L. zählt zu den Mikroorganismen, die im Darm besonders rasch Proteine in deren Bestandteile, die Aminosäuren zerlegen.

Lactobacillus Plantarum bildet bei der Umwandlung von Zucker sowohl rechtsdrehende als auch linksdrehende Milchsäure.

Bifidobakterien sind allesamt freundliche Gesellen und tun stets Gutes. Sie begleiten und schützen uns von Geburt an. Man findet sie bei Schlanken Menschen im Darm viel zahlreicher vor, als bei gewichtigen Menschen. Das sollte uns zu denken geben. Diese Bakterien lieben kein fettes Essen. Ihr Lieblingsfutter sind z.B. Artischocken, Zwiebeln, Spargel und anderes Knollengemüse.

Bifidobakterium Lactis sorgt dafür, dass keine gefährliche Krankheitskeime in der Umgebung wachsen.

Bifidobakterium Breve schützt die Darmflora vor Nahrungskonkurrenten – z.B. die Dickmach-Keime!

Quelle: (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7898374).

Quelle:www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19381276 usw.

Quelle: Buch „Schlank mit Darm“ von Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann

Calciumpantothenat (Vitamin B5) Es ist beteiligt am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten, Aminosäuren und an der Synthese von Cholesterin, das für die Bildung von Steroidhormonen gebraucht wird.

L-Ascorbinsäure (Vitamin C) trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Inulin (Oligofructose) Auch zu diesem Thema schreibt Frau Prof. Dr. Axt-Gadermann in Ihrem Buch (siehe oben) und vergleicht es mit einem blühenden Garten. Dieser benötigt ausreichend Dünger. Auch unsere Darmflora gedeiht am besten mit gutem Dünger. Lieblingsdünger der guten Bakterien ist u.a. Inulin. Bei Inulin-/ bzw. Präbiotikamangel hungern die „guten“ Darmbakterien.

Zusätzlich bewirkt Inulin eine verstärkte Ausschüttung von sättigenden Botenstoffen.

Chlorella Pulver Korea gibt es seit Urzeiten auf unserem Planeten und ist bekannt dafür, Gifte und Schwermetalle zu lösen.

Leider verursachen schon kleinste Mengen von Schwermetallen im menschlichen Körper negative Auswirkungen. Dazu zählen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautirritationen und mehr. Deshalb ist es besonders wichtig, den Körper mit natürlichen Methoden von diesen Giften zu befreien. Bei den Chlorella-Algen handelt es sich um Mikroalgen-Organismen. Schon lange sind sie als so genannte Supernahrung bekannt, aber noch nie waren sie so wichtig für unsere Gesundheit, wie heute, da es sich um ein entgiftendes Lebensmittel handelt.